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Die Geschichte der Firma Gebr. Holzapfel beginnt in Eschwege, wo
der Kaufmann Georg Christoph Holzapfel bereits in der 6. Generation
ein Handelshaus betreibt. Am 15. August 1888 ersteigern Johann Gustav,
Eduard und Heinrich Holzapfel eine Kunstmühle in Frieda. Die
Herstellung von Wachstuchen wird 1894 ausgebaut und ständig
erweitert. Auf neuartigen Grundiermaschinen kann das erste Ledertuch
lackiert werden. Ernst Holzapfel stellt als Alleininhaber 1903 die
vorwiegend handwerkliche Fertigung auf maschinelle Fabrikation um.
Nach dem Eintritt von Helmut Holzapfel wird das Büro von Eschwege
nach Frieda verlegt. Im Jahre 1941 verstirbt Vater Helmut Holzapfel,
aus seiner Ehe mit Anne-Lies Holzapfel gehen die Söhne Ernst-Albert,
Jürgen und Helmut hervor. Frau Holzapfel leitet den Betrieb
durch die Schwierigkeiten der Kriegszeit und heiratet 1946 Heinz
Böksen, der sich maßgeblich für die Entwicklung
moderner Kunststofftechnik einsetzt. Walter von Dressler, ein Freund
der Familie, baut als Verkaufsdirektor die Vertriebsorganisation
auf. Nach seinem Eintritt 1961 leitet Ernst-Albert Holzapfel die
Produktion bis 1973 und übernimmt dann die kaufmännische
Geschäftsführung des Unternehmens. Die Produktionsleitung
wird Jürgen Holzapfel übertragen, der seit 1969 Leiter
der Entwicklungsabteilung ist. Helmut Holzapfel, seit 1970 Verkaufsleiter
der damaligen Schwesterfirma Ernst Wehncke, obliegt nach deren Eingliederung
in die Firmengruppe Holzapfel die Gesamtleitung der Abteilung Freizeit.
Mit der Integration einzelner Schwesterfirmen ist die friedola®-Firmengruppe
heute ein Unternehmen mit einem vielfältigen Produktprogramm.
Im Jahr 2004 scheidet Ernst-Albert Holzapfel aus dem Unternehmen
aus und überträgt die Geschäftsleitung seiner Tochter
Désirée Derin-Holzapfel. Durch strukturelle Neuordnung
ist die friedola-Firmengruppe heute ein Unternehmen mit einem zeitgemäßen
Produktprogramm und hoher Marktführerschaft. |
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